LEADBOARD – DER INTERNETMARKETING BLOG

News und Trends

Der E-Mail-Knigge

Ohne E-Mail hinterlässt man einen schlechten Eindruck, mit E-Mail muss es nicht unbedingt ein positiver Eindruck sein.

Hastig wird noch eine flüchtige Botschaft an den Geschäftspartner in den Rechner gehackt. An Orthographie und Satzbau wird kaum ein Gedanke verschwendet, die Grußformel reduziert sich drei Buchstaben – hauptsache die Botschaft ist raus. Solche Korrespondenz ist an der Tagesordnung. In einem kleinen E-Mail-Knigge erklärt Hans Eigenmann, worauf man achten sollte.

Vor noch gut hundert Jahren hatten wir es leichter in der Kommunikation! Wenn wir mit einem Mitmenschen etwas zu regeln hatten, setzten wir uns mit ihm zusammen oder wir schickten eine schriftliche Botschaft, die wir von Hand verfassten und per Post oder per Boten übermitteln ließen. Für fast alle Menschen stehen heute mindestens vier weitere Kommunikationsmedien zur Verfügung: Wir können telefonieren, wir können mailen, ein SMS senden oder unsere Mitteilung auf Facebook, Twitter & CO. „posten“. Marshall McLuhan hielt schon 1961 fest, dass am Beispiel der Erfindung des Buchdrucks sehr gut gezeigt werden kann, wie das Kommunikationsmedium den Inhalt, also die vermittelte Botschaft, beeinflusst (McLuhan, 2008). Ohne jetzt auf die Details seiner noch immer höchst aktuellen und spannenden Erkenntnisse eingehen zu wollen, kann die Bedeutung seiner Forschungen bis heute kaum überschätzt werden. Seine These im griffigen Titel hat sich mittlerweile über weite Strecken bestätigt. Klar ist ohne Zweifel, dass die Verbindlichkeit oder Seriosität einer Nachricht im inhaltlichen Sinne vom Übermittlungsmedium sehr stark beeinflusst wird. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es eine Art „Hitparade“ der Kommunikationsmedien gibt, die wir sinnvollerweise beachten, wenn wir so verstanden werden möchten, wie uns das wichtig ist.

Das E-Mail – gekonnt, zeitgemäß und professionell genutz

Ohne Mailverkehr wäre unser modernes Geschäftsleben wohl nicht mehr denkbar – hoffen wir einfach, dass niemals irgendwelche elektromagnetischen Schläge unser Arbeiten mit diesem Medium für längere Zeit ausschalten! Dessen Vorzüge liegen auf der Hand: Schriftkommunikation ohne Zeitverzug, die Möglichkeit von Dokument-Anhängen besteht, der Empfänger ist frei in der Wahl des Zeitpunkts der Lektüre (er wird nicht wie beim Telefon gestört), die Kostenfreiheit usw.. Dennoch hat dieses sehr praktische und kaum mehr wegdenkbare Medium unsere Kommunikation beeinflusst, und dies nicht nur positiv. Wir müssen uns, wenn wir nicht in der Flut unserer Mails ertrinken wollen, einige Regeln einverleiben, die zusammen genommen einen Mail-Knigge ausmachen, der heute von den meisten Beratern in ähnlichem Sinne dringend empfohlen wird.

Praxistipp: Ein Knigge für die sinnvolle und effiziente Nutzung von E-Mai

1. Grundsätzlich gilt: Mails sind ein sehr effizientes und praktisches Kommunikationsmittel. Ihr Charakter und ihre leichte Verfügbarkeit verführen aber zu einem Umgang, der uns und anderen Mehrarbeit, Störungen und Stress beschert.

2. Gehen Sie EXTREM sparsam mit den Funktionen „Kopie an“ und „Antworten an alle“ um. So verhindern Sie eine Informationslawine. Bedienen Sie mit CC nur Empfänger, welche die Information wirklich benötigen. Beweisen Sie dem Chef nicht mit Mailkopien, dass Sie gute Arbeit leisten oder zu bestimmten Tageszeiten noch am Arbeiten sind.

3. Rufen Sie Ihre Mails bewusst und gezielt ab. Beschränken Sie die Zahl der Abfragen je nach Arbeit, die Sie machen, und setzen Sie einen Zeitblock in Ihrem Kalender für deren Bearbeitung. Bestimmen Sie selber über sich und lassen Sie sich nicht von eingehenden Mails terrorisieren.

4. Schalten Sie die Signale aus, die Sie auf neue Mails hinweisen. Die Neugier gehört zu den stärksten Triebkräften des Menschen – kaum jemand kann widerstehen, wenn ihm sein Rechner meldet, dass neue Post vorhanden ist. Halten Sie sich unbedingt an Regel Nummer 3.

5. Bearbeiten Sie Mails sofort, falls Sie sich innerhalb von fünf Minuten erledigen lassen. Ist das nicht der Fall, setzen Sie sich in Ihrer Arbeitsplanung einen Zeitblock für deren Erledigung.

6. Am Ende eines Arbeitstages sollte Ihr Posteingang leer sein. Oder öffnen Sie zu Hause an der Eingangstüre auch Ihren Briefkasten, schauen rasch, was Sie erhalten haben – und werfen dann die ganze Post wieder in Ihren Kasten?

7. Arbeiten Sie deshalb mit Ordnern, in die Sie den Posteingang ablegen. Die modernen Mailprogramme bieten Ihnen dafür zahlreiche Automatismen, die Ihr Leben erleichtern. Stellen Sie Regeln für die Ablage auf, die für Ihr Arbeitsfeld passend sind. Newsletter können beispielsweise direkt in einen dafür vorgesehenen Ordner gehen.

8. Denken Sie daran, dass sich auch die Empfänger Ihrer Mails in Ihren Mailprogrammen gut organisieren möchten. Schreiben Sie daher aussagekräftige Betreffzeilen, damit der Empfänger weiß, worum es geht, und die Posteingänge entsprechend ablegen kann. Schreiben Sie zudem wenn immer möglich nur über ein Thema pro Mail. Sie erleichtern damit auch dem Empfänger die gute und effiziente Ablage seiner Posteingänge, ohne dass er Kopien herstellen muss.

9. Verfassen Sie Ihre Mails inhaltlich klar und verständlich, ohne Schreibfehler und sauber gestaltet. Die Regeln der Rechtschreibung und des Anstandes gelten auch im Mailverkehr. Auch Mailempfänger verdienen es, korrekt und anständig angesprochen zu werden. Zum Beispiel gehören Anreden „Grüß dich“, „Tschüss“ oder „Ciao“ und Ähnliches in den rein privaten Bereich.

10. KLARTEXT! im Mailverkehr: Formulieren Sie klar und unmissverständlich, aber auf Business-Niveau. Ausdrücke aus dem Privatbereich, Smileys oder unverständliche Abkürzungen (mfG und Ähnliches) sind in Geschäftsmails ebenfalls fehl am Platz.

11. Denken Sie vor allem daran, dass die „Senden“-Taste unglaublich schnell gedrückt ist – und dass Sie keine Chance haben, ein gesendetes Mail zurückzuholen, wenn Sie nachträglich einen Fehler feststellen oder den von Ihnen angeschlagenen Ton abschwächen möchten. Oft verspricht man auch im Text, einen bestimmten Anhang anzufügen, und schickt dann das Mail ohne das Attachment. Sie können das alles verhindern, wenn Sie sich angewöhnen, die Adresszeile (den Empfänger) erst einzusetzen, wenn Sie alles kontrolliert haben. Das verhindert manche Peinlichkeit.“

Quelle: E-Mail Marketing Forum Autor. BusinessVillage 20.01.2012

Studie: Jeder fünfte Internetnutzer liest E-Mails auf dem Smartphone

“Jeder fünfte deutsche Internetnutzer (21 Prozent) ruft seine E-Mails mittlerweile mit einem Smartphone ab. Dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um immerhin 6 Prozentpunkte. In Großbritannien und Italien liegt der Anteil sogar bei 37 bzw. 29 Prozent. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie „European E-Mail Marketing Consumer Report 2011“ von ContactLab.

Die Analyse von ContactLab liefert interessante Einblicke in die E-Mail-Nutzung in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien. Die Verbraucher-Studie beleuchtet Themen wie die Typologie der E-Mails, die Art und Anzahl von Postfächern und Newsletter-Abonnements, Präferenzen bei Endgeräten und Abrufwegen, die Nutzung anderer Kommunikationskanäle sowie das Verhalten und die Einstellung zum Online-Shopping. Der Report mit den vollständigen Ergebnissen kann kostenlos heruntergeladen werden.

Newsletter werden mit Freunden geteilt

Eine weitere Erkenntnis: Auch E-Mail-Marketer müssen sich mit sozialen Netzwerken auseinandersetzen. Denn über soziale Vernetzungen verbreiten sich elektronische Newsletter immer häufiger, weil Nutzer sie zunehmend ihrem Bekanntenkreis zugänglich machen. Noch sind diese Multiplikatoren in der Minderheit, doch ihr Anteil steigt: Ein Viertel der europäischen Onliner (25 Prozent) hat laut der Studie Newsletter bereits mit Freunden geteilt oder sie an Bekannte weitergeleitet. Im Jahr 2010 lag dieser Wert erst bei 15 Prozent.

Wenn Nutzer Newsletter im Social Web teilen, kommt es ihnen vor allem auf interessante Inhalte an. Bereits an zweiter Stelle stehen Preisnachlässe und Sonderangebote. So gaben 45 Prozent aller in den fünf europäischen Ländern Befragten an, dass sie einen Newsletter im Social Web geteilt haben, weil Preisnachlässe oder Sonderangebote offeriert wurden. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als dieser Anteil noch bei 36 Prozent lag.

Auch für die Abonnenten-Gewinnung eigenen sich die sozialen Netzwerke. 23 Prozent der befragten europäischen Web-Nutzer haben sich schon einmal für einen Newsletter auf einer Unternehmens-Site auf Facebook eingetragen. In Deutschland ist dies bei 14 Prozent der Befragten der Fall.

E-Mail Marketing Consumer Report 2011 – die wichtigsten Ergebnisse für Deutschland

Die ContactLab-Studie zeigt: Deutsche selektieren ihre Newsletter sehr genau und sind höchst E-Commerce-affin. Jeder deutsche Internetnutzer über 18 Jahre empfängt pro Tag durchschnittlich 29,2 E-Mails. Das entspricht einem geschätzten Volumen von täglich 1,6 Milliarden E-Mails in Deutschland. Für seine E-Mails nutzt jeder Onliner hierzulande im Schnitt 2,5 E-Mail-Accounts.

Die Deutschen bevorzugen nationale Webmail-Anbieter: 49 Prozent der Befragten besitzen zumindest ein Postfach bei Web.de und 43 Prozent bei GMX (zum Vergleich: Gmail 23 Prozent, Hotmail 28 Prozent, Yahoo 30 Prozent).

Seine Informationen sucht sich der deutsche Web-Nutzer sehr genau aus. Im Durchschnitt hat er nur sechs Newsletter abonniert. Informationen von Einzelhandelsketten stehen dabei an erster Stelle, gefolgt von Urlaubs- und Reiseinformationen sowie Newslettern aus den Bereichen Gesundheit und Beauty.

Daily Deal-Websites im Trend

Die Affinität der Deutschen zu Schnäppchen und Sonderangeboten verdeutlicht ein neuer Trend: Die Nutzung von Couponing-Plattformen, so genannten Daily-Deal-Websites. 37 Prozent der Befragten in Deutschland sind auf solchen Gutscheinportalen angemeldet. Und sie konvertieren gut: Mehr als die Hälfte (57 Prozent) dieser registrierten Internetnutzer hat bereits Coupons auf Gutschein-Seiten gekauft. Damit ist Deutschland in den befragten Ländern an erster Stelle. Spanien folgt mit einer Gutschein-Käuferrate von 51 Prozent und Großbritannien mit 46 Prozent unter den registrierten Portal-Nutzern.

Spitzenreiter im E-Commerce

Besonders aufgeschlossen stehen die deutschen Internet-Nutzer dem E-Commerce gegenüber. Rund 91 Prozent von ihnen haben der Studie zufolge bereits online eingekauft. Das eröffnet Händlern interessante Möglichkeiten für die Vermarktung ihrer Angebote. Denn 63 Prozent der deutschen Onliner haben schon Einkäufe getätigt, weil sie durch Angebote in Newslettern dazu ermutigt wurden. Damit ist Deutschland unter den analysierten fünf europäischen Ländern Vorreiter. Außerdem haben in der Bundesrepublik bereits 47 Prozent der Onliner über direkte Links in Newslettern eingekauft.”

von Email Marketing Blog von Nico Zorn

Gewinnspiele auf Facebook: Die Richtlinien

“Facebook hat sich zu Wort gemeldet, um seine Richtlinien – speziell die für Gewinnspiele – zu erläutern. Wir haben uns die Zeit genommen, die wichtigsten Fakten zu übersetzen

Unter die Gewinnspielrichtlinien fallen laut den Facebook Promotion-Guidelines Verlosungen, Wettbewerbe oder Preisausschreiben. Wer so etwas nicht geplant hat, muss jetzt nicht weiterlesen. Für alle anderen wird es nun kompliziert, denn Facebook hat einige Regeln aufgestellt:

- Gewinnspiele sind als Anwendungen auf Facebook zu platzieren. Dementsprechend entweder auf einer Canvas Page oder auf dem Reiter einer Facebookseite.
- Jedes Gewinnspiel muss eine Freistellung von Facebook von jedem Teilnehmer beinhalten sowie die Anerkennung, dass die Gewinnspielaktion weder von Facebook organisiert, gesponsert noch unterstützt wird und auch keinerlei Verbindung besteht.
- Dem Teilnehmer muss deutlich gemacht werden, dass er seine Informationen nicht an Facebook, sondern an den Gewinnspielbetreiber selbst übermittelt

Nach diesen Grundrichtlinien geht es nun an die Teilnahme bzw. die Registrierung für das Gewinnspiel. Auch diese ist genau reguliert:

- Als Teilnahmemechanismen für Gewinnspiele dürfen keine Facebook-Features oder -Funktionsweisen eingesetzt werden. Das heißt, es darf keine Teilnahme am Gewinnspiel durch ein einfaches Klicken auf den „Like“-Button möglich sein. Stattdessen muss ein eigener Eintrittsmechanismus entworfen werden, wie ein Eingabefeld für Namen, die Mailadresse oder andere Informationen, die man vom Teilnehmer erfahren möchte.
- Man kann die Teilnahme allerdings an bestimmte Facebook-Features knüpfen. Beispielsweise können nur Teilnehmer zum Gewinnspiel zugelassen werden, die Fan der Seite sind, zuvor auf „Like“ gedrückt oder die Anwendung heruntergeladen haben

Auch für den Fall, dass man die User an der Entscheidung über den Gewinnspielausgang teilhaben lassen möchte, wurden Regeln aufgestellt:

- Wieder sind keine Facebook-Features als Abstimmungsmechanismen erlaubt. So fällt die Abstimmung „Wer hat die meisten „Likes““ weg. Stattdessen muss man einen eigenen Abstimmungsmechanismus erstellen.
- Auch die Benachrichtigung des Gewinners darf nicht über Facebook-Funktionen erfolgen. Daher ist die Erfragung der Mailadresse immer sinnvoll.
-Zu guter Letzt darf der Gewinner über die Facebookseite oder die Anwendung bekanntgegeben werden – natürlich erst nachdem er zugestimmt hat.

Eine letzte Richtlinie zu den Gewinnspielen betrifft deren Bewerbung:

- In allen Werbemitteln, die auf das Gewinnspiel verweisen, muss deutlich gemacht werden, dass Facebook das Gewinnspiel nicht befürwortet und dass keinerlei Kooperation besteht.

Abschließend gibt Facebook noch einen Tipp: Sollte man ein Gewinnspiel planen und durch die Fülle an Richtlinien verwirrt sein, sollte man lieber einen Experten zu Rate ziehen!”

Quelle: Projector GmbH Autor: Beatrice

4 Wege, wie Sie Ihre E-Mail und Social Media Aktivitäten verknüpfen

“Studien zeigen, dass Sie Ihre E-Mail-Einnahmen um bis zu 400% steigern können durch die Integration mit Social Media. Also, worauf warten Sie?

1. Legen Sie eine E-Mail Spur zu Social Media!
Integrieren Sie “Folgen Sie uns…” Links in Ihren E-Mails, um Ihre Leser auf Ihre Social Media Präsenz aufmerksam zu machen und Traffic dorthin zu leiten. Machen Sie außerdem zusätzliche E-Mail-Aussendungen, um soziale Ereignisse zu pushen, z.B. einen Facebook-Wettbewerb oder eine neue Gruppe auf LinkedIn. Wenn Sie außerdem Twitter nutzen, setzen Sie Ihre “@” oder “#” Tags als Handlungsaufforderung unter den entsprechenden Inhalt. Damit kann der Leser seine Stimme in der Onlinediskussion abgeben. Informieren Sie also per E-Mail über Social Media.

2. Nutzen Sie Social Media, um Reichweite und Wahrnehmung Ihrer E-Mails zu erhöhen!
Wollen Sie, dass alle Welt von Ihrem aktuellen Angebot erfährt? Dann nutzen Sie die Gelegenheit und bieten Sie Ihren Lesern an, die guten Nachrichten über deren Netzwerk zu verbreiten. Machen Sie es sich zur Regel, einen “Share”-Button in Ihre E-Mails zu integrieren. Oder nutzen Sie “Like” oder “Tweet”-Buttons, damit sich Ihre Fans outen können und ihre Begeisterung mit ihrem Umfeld teilen können.

3. Setzen Sie Social Media ein zu E-Mail Leadgenerierung!
Während Sie mit E-Mails auf Ihre Social Media Präsenz hinweisen können, kann Ihnen auf der anderen Seite Social Media bei Listwachstum helfen. Weisen Sie in Ihrem Facebook Profil oder Youtube Channel auf Ihren Newsletter hin.
Oder zeigen Sie die Anmeldeseite für Ihren Newsletter auf Ihrer Twitter-Seite, um Fans und Follower direkt zur Anmeldung zu führen.

4. Nutzen Sie positive Bewer
tungen und Inhalte zur Beeinflussung der Kaufentscheidung!
Für Händler gilt: Packen Sie positive Bewertungen Ihrer Website direkt in Ihre E-Mails, um die Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen. Falls Sie B2B Marketer sind, gilt bei Ihnen dasselbe für Fallstudien, Anlysen und Rankings.
Eine clevere Art, sich auf Ihre Website zu beziehen, ist beispielsweise auch die Darstellung der “Top 5 Produkte” oder “Ihre beliebtesten Reiseziele” in Ihrer E-Mail. Dadurch können Sie den Traffic auf eben diese Landingpages erheblich erhöhen. Nicht zu Vergessen sind nutzergenerierte Inhalte, wie z.B. Fotos, Videos und Empfehlungen. Das kann Ihre E-Mail-Inhalte um Einiges aufwerten. Vor allem, nachdem Sie diese Inhalte vermutlich sowieso schon sammeln über Umfragen, Wettbewerbe, Case Studies und Ihre Social Media Aktivitäten. Also schlagen Sie doch zwei Fliegen mit einer Klappe und erhöhen damit Wert und Relevanz Ihrer E-Mail

Wenn E-Mail und Social Media also sinnvoll und strategisch miteinander verknüpft werden, können sie sich gegenseitig pushen und damit für Sie einen höheren Umsatz erzielen. Also, wann geht’s los?”

Quelle: E-Mail Marketing Forum Autor: Melanie Riedel

5 Tipps für optimales Responsemanagement

Autor: Sebrus Berchtenbreiter

Jeder Newsletterversender ist bemüht, so viel wie möglich über seine Empfänger in Erfahrung zu bringen. Im E-Mail-Marketing gibt es dazu eine Vielzahl an Mess- und Profilierungstools, die eine gezielte Segmentierung in verschiedene Empfängergruppen ermöglichen. Dabei gibt es einige elementare Responsetypen, die in jedem Verteiler – ob klein oder groß – vorkommen und mit denen sich jeder Versender genauer beschäftigen sollte.

Im Folgenden, stellen wir ihnen diese unterschiedlichen Empfängertypen vor und erläutern, wie Sie mit einfachen Mitteln auf diese eingehen können.

#1 Besteller

Besteller sind die Wunschempfänger jedes Versenders. Sie reagieren auf die angebotenen Inhalte, sind aktiv und bestätigen Ihnen mit einer Conversion, dass Ihre Marketingaktion erfolgreich war. Sie haben den Empfänger genau dort, wo Sie ihn haben möchten. Aber wie stellen Sie sicher, dass er auch dort bleibt?

Empfehlung: Nach der Kundengewinnung folgt bekanntlich die Kundenbindung. Stellen Sie sicher, dass der Kunde sich persönlich angesprochen fühlt. Eine automatisierte Dankesmail nach dem Kauf oder der Anmeldung kann hier den Anstoß für eine langfristige Kundenkommunikation bieten. Stärken Sie den positiven Eindruck, in dem Sie dem Empfänger in der Mail Anreize für eine weitere Interaktion bieten.

Zu den klassischen Beispielen gehören Gutscheine, die zum Weitershoppen animieren, Aufforderungen, das Produkt zu bewerten und Feedback zu geben sowie Empfehlungen für ähnliche Produkte.

#2 Klicker

Die Bedeutung eines Klickers richtet sich je nach Inhalt und Ziel Ihrer Mailings. Versenden Sie ausschließlich redaktionelle Inhalte und möchten die Empfänger auf Ihre Webseite locken, haben Sie mit einem Klick des Empfängers Ihr Ziel erreicht – sofern dieser Klick nicht auf den Abmeldelink geht.

Bei Aktionsmailings, die noch eine weitere Reaktion des Empfängers erfordern, die über den einfachen Klick hinausgehen, gestaltet sich die Lage ein wenig anders. Der Empfänger signalisiert Ihnen, dass das Angebot interessant genug war, um es sich genauer anzusehen, aber nicht interessant genug, um es anzunehmen. Dies kann die unterschiedlichsten Gründe haben.

Empfehlung: Vergleichen Sie unterschiedliche Angebote miteinander. Hilfreiche Ergebnisse können Sie bereits mit einfachen A/B-Tests erzielen, bei denen Sie zwei Angebote/Inhaltstypen gegeneinander testen. Zudem sollten Sie prüfen, ob und wann der Bestellprozess abgebrochen wird. Eventuell ist das Angebot interessant genug, aber der Anmelde- oder Bestellweg zu kompliziert.

#3 Öffner (aber Nicht-Klicker)

Eine Öffnung bestätigt Ihnen, dass Ihr Mailing sicher im Posteingang des Empfängers angekommen ist. Warum es nicht bis zum Klick gekommen ist, kann unterschiedliche Gründe haben. So waren eventuell alle für den Empfänger relevanten Inhalte bereits im Mailing zu finden oder die Öffnung erfolgte gar nur aus Versehen. Generell sollten Sie die Öffnungsrate immer im Verhältnis zur Empfangs- und Klickrate bewerten, um folgerichtige Schlüsse daraus gewinnen zu können.
Empfehlung: Prüfen Sie die Click-Through-Rate (CRT), dabei wird die Anzahl der Klicks im Vergleich zu den Öffnung gemessen. Liegt die gemessene CRT bei HTML-Mailings unter 11% und bei Multipart-Mailings unter 5%, liegen Sie deutlich unter dem Schnitt (vgl.media-teff.de). Optimieren Sie die Inhalte Ihrer Mails mit Blick auf Länge, Relevanz und platzieren Sie deutliche call-to-actions. Bei Aktionsmailings kann zudem eine Limitierung des Angebots einen weiteren Anreiz zum Klicken bieten

#4 Nicht-Öffner

Bei den Nicht-Öffnern sollten Sie zwischen zwei Typen unterscheiden:

  • Nicht-Öffner, die einmal aktiv waren und
  • Nicht-Öffner, die nie aktiv waren

Letztere haben sich wahrscheinlich nur in Ihrem Verteiler angemeldet, um an einer besonderen Aktion wie einem Gewinnspiel teilzunehmen. Von diesem Responsetyp ist anzunehmen, dass er auch bei Anpassung z.B. der Frequenz oder Betreffzeilentests keine Reaktion zeigen wird. Nicht-Öffner, die einmal aktiv waren, haben hingegen das Potenzial, reaktiviert zu werden.

Empfehlung: Sprechen Sie diese inaktive Gruppe mit einer besonderen E-Mail Aktion an. Bieten Sie den Nicht-Öffnern neue und ungewöhnliche Anreize, um wieder aktiv zu werden und zu zeigen, dass sie noch in Ihren Mailings interessiert sind.

Während sich bei den inaktiv gewordenen Empfängern eine Reaktivierung lohnt, sollten Sie die nie aktiv gewesenen langfristig aus Ihrer Datenbank entfernen. Sie sind und waren wahrscheinlich nie an Ihren Angeboten interessiert und drücken zudem Ihre Öffnungs- und Klickrate nach unten.

#5 Abmelder

Zwar können Sie nicht viel unternehmen, hat sich ein Empfänger einmal abgemeldet, dennoch können Sie daraus nützliche Schlüsse ziehen. Eine hohe Abmelderate ist ein eindeutiges Zeichen für unzufriedene Empfänger. Je höher die Abmelderate desto mehr sollten Sie sich mit der Optimierung Ihres E-Mail Marketings beschäftigen.

Empfehlung: Warum genau sich jemand von Ihrem Newsletter abmeldet, weiß nur die Person selbst. Warum also nicht direkt den Abmelder nach seinen Beweggründen fragen? Binden Sie dazu auf der Abmeldeseite einfach eine kurzen Frageblock ein, in dem der Nutzer seine Gründe für die Abmeldung angeben kann. Auf diese Weise erfahren Sie direkt von den Empfängern, worauf Sie den Fokus in der Optimierung legen sollten.

Über den Autor:

Sebrus Berchtenbreiter (XING) ist Geschäftsführer der promio.net GmbH. Als PR- und Marketingleiter der telebuch GmbH, später Amazon Deutschland verfügt er über langjährige Erfahrungen im Online-Buchhandel. Als Leiter Consulting der framfab AG war er in der Strategieentwicklung und in der freien Beratung tätig. Seit der Gründung von promio.net 2000 ist Sebrus Berchtenbreiter verantwortlich fürr die Bereiche Marketing/PR und Vertrieb. Er ist Vorstandsmitglied des DDV, Vorsitzender des Councils Digitaler Dialog und Mitinitiator des Ehrenkodex E-Mail Marketing.“

Quelle: E-Mail-Marketing Blog Autor: Nico Zorn

www.emailmarketingblog.de/2011/10/24/5-tipps-fuer-optimales-responsemanagement/

Die neue EU-Datenschutzverordnung und ihre Auswirkungen auf das E-Mail-Marketing

“Um einen einheitlichen Datenschutz in Europa zu erreichen, entschied sich die Kommission für umfassende Regelungen in Form einer EU-Verordnung.

by Tobias Guenthe

Mit großem Aufsehen wurde vergangene Woche die Präsentation des Entwurfes für die neue EU-Datenschutzverordnung begleitet, so wie bereits schon im Vorfeld bekannt gewordene Details in allen europäischen Mitgliedstaaten hitzig diskutiert wurden. Die neue Datenschutzverordnung wird die Datenschutz-Richtlinie von 1995 ersetzen, nach welcher sich bislang alle nationalen europäischen Gesetze zum Datenschutz richten (so auch das deutsche BDSG). Um einen einheitlichen Datenschutz in Europa zu erreichen und damit das europäische Datenschutzrecht an die Realitäten des digitalen Datenflusses anzupassen, entschied sich die Kommission für umfassende Regelungen in Form einer EU-Verordnung. Dies hat zur Folge, dass die Mitgliedstaaten die Vorgaben nicht erst – wie bei einer Richtlinie – per nationalem Gesetz umsetzen müssen, was regelmäßig zu starken Schwankung in inhaltlicher und zeitlicher Umsetzung in den einzelnen Nationalstaaten führt. Eine EU-Verordnung gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union

Das neue Datenschutzrecht der EU ist wie erwartet um einiges strenger als die alte Richtlinie. Zum einen sieht die Verordnung stärkere Sanktionen vor, welche für Verstöße verhängt werden können. So sollen die jeweiligen Aufsichtsbehörden die Möglichkeit erhalten, Bußgelder von bis zu 1 Mio. EUR zu verhängen, wenn ein Datenverarbeiter nicht die gesetzlichen Vorschriften und Sicherheitsmaßnahmen einhält. Gegen Unternehmen beträgt das Bußgeld bis zu 2% des weltweiten Jahresumsatzes. Dabei ist das europäische Datenschutzrecht nicht mehr nur für solche Personen und Unternehmen verpflichtend, welche Ihren Sitz innerhalb der EU haben, sondern kann auch Datenverarbeiter außerhalb der EU treffen, wenn diese Daten von Bürgern eines Mitgliedsstaates der EU verarbeiten. Folglich genießen alle EU-Bürger weltweit den gleichen datenrechtlichen Schutz, egal durch wen, wie oder wo ihre Daten verarbeitet oder übermittelt werden. Wie dies technisch umgesetzt werden kann, ist allerdings fraglich, da sich im weltweiten elektronischen Datenverkehr üblicherweise die Herkunft eines Betroffenen nicht durch einen Datensatz allein offenbart

Abgesehen von diesen Neuerungen in Umsetzung und Reichweite des Gesetzes ändert sich für den deutschen Datenverarbeiter und insbesondere im Bereich des E-Mail-Marketings nach dem aktuellen Entwurf nichts Wesentliches. Insbesondere bei der Einwilligung in die Zusendung von E-Mail-Werbung ergeben sich für Deutschland keine gesetzlichen Neuerungen. Die Verordnung fordert nach jetzigem Stand eine ausdrückliche Einwilligung des Betroffenen in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten für einen jeweils konkret bestimmten Zweck. Diese Anforderung einer freiwilligen, transparenten, bewussten und eindeutigen Einwilligung gibt es nach deutschem Recht und höchstrichterlicher Ausgestaltung bereits jetzt

Mehraufwand könnte sich im Umfeld der Lead-Generierung ergeben, wenn der Betroffene initial nicht nur eine Einwilligung für einen Datenverarbeiter erteilt, sondern gleich für mehrere. Denn das neue „right to be forgotten“ gibt jedem Betroffenen das Recht, von der verantwortlichen Stelle die Löschung seiner personenbezogenen Daten zu verlangen. Dies enthält auch die Pflicht der verantwortlichen Stelle, Dritte anzuweisen, diesen übermittelte oder veröffentliche Daten zu löschen. Weiterhin hat der Datenverarbeiter Mechanismen zu implementieren, die sicherstellen, dass personenbezogene Daten nach bestimmten Fristen gelöscht und die Erforderlichkeit der Speicherung regelmäßig überprüft werden. Diese Regelung zielt selbstredend auf soziale Netzwerke ab, für die es gesetzlich zur Pflicht wird, alle Daten, die durch sie veröffentlicht werden, weiterhin zu kontrollieren und gegebenenfalls auch Dritte, z.B. Werbepartner, welche die Daten nutzen um personalisierte Werbung anzubieten, dazu zu zwingen, diese Daten auf Wunsch des Betroffenen wieder zu löschen

Der Entwurf der Verordnung wird nun das europäische Gesetzgebungsverfahren durchlaufen, in dessen Verlauf noch einige Änderungen zu erwarten sind. Zudem enthält der Entwurf, trotz seiner unmittelbaren Wirkung in allen Mitgliedsstaaten, Möglichkeiten für Mitgliedstaaten bereit, an bestimmten Stellen weitergehende, nationale Regelungen zu treffen

Fazit: Insgesamt stellt die Verordnung, wie erwartet, einen großen Schritt für die Europäische Union in Sachen Datenschutz dar. Für einige Mitgliedstaaten bedeuten die Regelungen eine deutliche Verschärfung des Datenschutzes, was schlussendlich jedem Bürger zu Gute kommt. Die Verordnung bietet durch ihre homogene europaweite Struktur große Vorteile gerade für global oder europaweit agierende Unternehmen. Andererseits ist zu erwarten, dass noch Veränderungen im Gang des Gesetzgebungsverfahrens vorgenommen werden und sich wieder nationale Unterschiede gerade durch die verschiedenen Ausgestaltungsmöglichkeiten ergeben werden

Für E-Mail-Marketer gilt: Wenn Sie bisher bereits sauberen Einwilligungs- und Abmeldeprozesse implementiert haben, bringt die die neuen Richtlinien kaum Änderungen und stellt entsprechend kein Grund zur Panik dar.

Weitere Informationen unter www.ecircle.com/blog/de

Quelle: eCircle – Full Service E-Mail-Market

Die Direct2Solutions auf dem Online-Stammtisch OWL am 08.02.2012

Zum dritten Mal treffen sich die Fach- und Führungskräfte der Online-Branche aus der Region zum regen Informationsaustausch.

Wir als die Direct2Solutions sind ebenfalls auf dem OSO 3.0 zugegen und freuen uns auf viele neue und interessante Kontakte. Dieses Mal sind wir mit unserem neuen Projekt Whitelabeldating.de vertreten.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen und informieren Sie ausführlich. Mit Ihnen freuen wir uns über konstruktive Gespräche und wünschen einen allseits erfolgreichen Abend.

5 Tipps für Mobile Mailings: So optimieren Sie Ihren Newsletter für mobile User

“Bei der Umsetzung sind angefangen bei Usability über relevanten Content bis hin zu Testläufen ein schrittweises Vorgehen zu empfehlen. Diese fünf Schritte helfen Ihnen dabei:

1. Schaffen Sie eine optimale Usability für Ihre Empfänger
Es liegt auf der Hand, aber sollte daher umso weniger vernachlässigt werden: Der Empfänger Ihrer E-Mails ist mobil, d.h. er ist unterwegs, hat nicht viel Zeit und wünscht sich Informationen und Angebote auf einen Klick. Machen Sie es ihm so leicht wie möglich, sich in Ihrem Newsletter zurecht zu finden. Zu lange Betreffzeilen oder Absender Daten werden häufig abgeschnitten, sodass der Empfänger den Inhalt des Mailings nicht komplett erfassen kann. Prägnante, kurze Angaben überzeugen an dieser Stelle. Lassen Sie auch in kurzen Mailings genügend Platz zwischen Text und Links, sodass die Touchscreen-Bedienung komfortabel bleibt.

2. Passen Sie das Layout an
Unterschiedliche Betriebssysteme, Auflösungen oder Mail-Klienten: Das Design des Mobile Mailings sollte daher auf den gängigsten Endgeräten getestet werden. So bietet z.B. die Newsletter-Software von Inxmail eine direkte Vorschau für das iPhone. Vermeiden Sie Flash, Javascript, Frames und Pop-ups auf mobilen Websites oder Landingpages, da manche Geräte solche Seiten gar nicht oder nicht korrekt darstellen. Darüber hinaus sollten die Leser auch die Möglichkeit erhalten den Newsletter auf einer Web-Version lesen zu können, daher gehört ein Link zu dieser dazu.
Die durchschnittliche Auflösung eines Smartphones beträgt 320 x 480 Pixel. Grafiken und Visuals müssen Mobile-kompatibel sein, d.h. klein genug aber trotzdem lesbar. Denn nicht jeder User verwendet Datenflatrates. Nutzer, die sich die Bilder nicht anzeigen lassen, sehen alternative Texte, die über die ALT-Tags gepflegt sein sollten.

3. Liefern Sie relevanten Content
In Mobile Mailings müssen die Inhalte mehr überzeugen denn je. Reduzieren Sie komplexe Inhalte auf das Wesentliche und konzentrieren sie sich auf die Intention des Empfängers, den Newsletter zu lesen. Erfolgreiches E-Mail-Marketing setzt auf das tiefe Verständnis der Zielgruppen und einer dezidierten Content-Strategie. Gerade im mCommerce erschwert die kleine Darstellung die Verkaufsstrategie, daher ist es umso bedeutender auf relevanten und prägnanten Content zu achten. Auf dem persönlichsten aller technischer Geräte ist unerwünschte Werbung ärgerlicher als auf dem stationären PC. Kontaktmöglichkeiten bieten einen zusätzlichen Rückkanal für den Empfänger. …”

Hier können Sie den Artikel weiterlesen
Quelle: TWT Interactive GmbH; Quelle Bild: Google

Epsilon stellt die E-Mail-Marketing Trends in 2012 vor

Video-Integration ist wieder aktuell. Social Marketing auf dem Vormarsch.

Die Welt im digitalen Marketing ist in Bewegung – kein Wunder, denn Geschwindigkeit, Ort und die Art wie Menschen kommunizieren ist heute ganz anders als noch wenige Jahre zuvor. Heute gehören Social Networks und Echtzeitkommunikation zum Alltag und mobile Endgeräte ermöglichen es, dass der Konsument zu jeder Zeit und überall online ist – und diese Entwicklung wird noch weiter zunehmen.

Werbetreibende stellt diese rasante Entwicklung oftmals vor große Herausforderungen, gleichzeitig eröffnen sich aber auch ungeahnte neue Chancen. Ein Rückblick auf das Jahr 2011 zeigt, welche Dynamik der Markt birgt: Die Anti-Spam-Filter wurden verhaltensbasierter, umso bedeutender sind auch Segmentierung und gezielte Ansprache geworden. Mobile Marketing und Geotargeting sind Realität geworden und aufgrund der zunehmenden Nutzung von mobilen Endgeräten müssen E-Mail-Kampagnen sich heute auf die kleineren Displays von iPhone und Co einstellen. Auch 2012 wird wieder ein spannendes Jahr für Werbetreibende – Epsilon wagt einen Blick in die Zukunft und beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen im Bereich E-Mail-Marketing.

Video-Integration ist wieder aktuell
Das Thema Video-Integration ist eigentlich nicht neu, dennoch wird es 2012 wieder an Aktualität gewinnen. Der Grund: Die Lösungen zum Versand und der Darstellungen von Videos sind cleverer geworden. Neue Technologien ermöglichen es anhand des E-Mail-Programms den entsprechenden Inhalt direkt anzuzeigen oder über Zertifizierungsprogramme bestimmter Internet Service Provider (ISP) Videos zu streamen, wo es bisher nicht möglich war. Eine erfreuliche Entwicklung, da Videostreams sich sehr gut für die Brand Awareness eignen und durch einfache Weiterleitung einer E-Mail kommen die viralen Effekte eines Spots besonders gut zum Tragen. Allerdings gilt es bei der Einbindung von Videos zu beachten, diese selektiv einzusetzen, denn sonst verschwindet schnell der positive Effekt. Zudem sollte das Video kurz sein, denn die Aufmerksamkeit des Verbrauchers ist begrenzt. Wichtig bei viralen Videos ist, die Möglichkeit der Weiterleitung und der Anmeldung zum Newsletter zu integrieren. Auf keinen Fall sollten Werbeblöcke eingebaut werden. Zudem empfiehlt es sich unterschiedliche Versionen für verschiedene Internetbandbreiten zur Verfügung stellen sowie die Darstellung auf mobilen Endgräten zu überprüfen.

Customer Experience Management (CEM)
Marketingkommunikation sollte am Nutzen des Verbrauchers ausgerichtet sein. Diese haben heute mehr Ressourcen zur Verfügung als jemals zuvor und sind dadurch in der Lage, überall und jederzeit einzukaufen oder zu interagieren. Dabei vertrauen sie auf ganz bestimmte Informationsquellen, um basierend darauf ihre Kaufentscheidungen zu treffen oder zu bestätigen. Ebenso haben sie spezifische Präferenzen bezüglich der Art und Weise, wie sie Informationen erhalten möchten. Daher wird es zunehmend wichtiger, den Kunden über den Kanal anzusprechen, über den er gerade am besten erreicht werden kann. Zukünftig werden die ISPs eine immer wichtigere Rolle spielen eine neu Art der E-Mail anzubieten. Diese neue Art der E-Mail wird gerade entwickelt und einige Konzepte nächstes Jahr sehr verändern.

Social Marketing auf dem Vormarsch
Neben Facebook und Twitter hat nun auch Google im November 2011 sein soziales Netzwerk Google+ für Unternehmen geöffnet. Dadurch nehmen die Möglichkeiten der gezielten Kommunikation mit dem Konsumenten weiter zu. Diese Netzwerke eignen sich sehr gut für Service oder auch für integrierte Shops, die aber noch kaum vorhanden sind. Täglich wachsen die Nutzerzahlen in sozialen Netzwerken und es ist und bleibt ein wichtiger Kanal, aber eben ein anderer Kanal.

LifeCycle-E-Mail-Marketing und Real-Time-Messaging (RTM) werden weiter ausgebaut
Die Konzepte des LifeCycle-E-Mail-Marketings und RTM gehören bereits heute zum unverzichtbaren Werkzeug für Werbetreibende. „Umso erfreulicher ist es zu sehen, dass immer mehr Marketer anfangen dieses Thema umzusetzen. Viele, die sich damit auseinandersetzen, haben bereits die Erfolge gesehen und arbeiten an weiteren Ausbaustufen“, sagt Swen Krups, General Manager Zentraleuropa bei Epsilon. Die Welt des Online-Marketings indes entwickelt sich rasant. Entscheidend ist, die richtige Nachricht, zur richtigen Zeit über den richtigen Kanal zu versenden. „Wer LifeCycle-E-Mail-Marketing und RTM bisher noch nicht im Programm hat, sollten sich beeilen, da andernfalls die Gefahr besteht, dass die Kunden den Newsletter nicht mehr als relevant ansehen und ungelesen löschen“, ergänzt Krups abschließend.”

Quelle: Epsilon

Mobile Nutzung von Social Media: Twitter und LinkedIn im Wachstumsrausch

“Die mobile Nutzung von sozialen Medien in Europa wächst und wächst und wächst. Vor allem das Netzwerken über Apps wird immer beliebter. Über mehr Nutzer von unterwegs können sich vor allem Twitter und LinkedIn freuen.

Vom dritten Quartal 2010 aufs den gleichen Zeitraum 2011 stieg die Social-Media-Nutzung über mobile Geräte in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien um 44 Prozent. Das stellt eine Studie von Comscore fest. Zwar tummeln die meisten Nutzer sich noch über den Browser im Netzwerk ihrer Wahl, aber die Zahl der User, die über eine Social Media-App netzwerken, verdoppelte sich innerhalb eines Jahres von rund zwölf auf 24 Millionen Nutzer.

Vor allem LinkedIn und Twitter legten hier besonders stark zu: Das Karrierenetzwerk steigerte die Zahl seiner mobilen Nutzer um 134 Prozent auf 2,2 Millionen Personen. Bei Twitter verzeichnete ein Plus von 115 Prozent auf 8,6 Millionen Personen. Mit Abstand führend bleibt Facebook mit mehr als 39 Millionen mobilen Nutzern, und erzielte damit ein Plus von 54 Prozent.

Social Media wird primär zum Austausch mit Bekannten (73,6 Prozent) und zum Posten eigener Status Updates verwendet (61,6 Prozent). Immerhin lesen 44,3 Prozent aller Nutzer auch die Social Media-Beiträge von Unternehmen und Marken.

Der Anteil der Smartphone-Nutzer ist in den fünf europäischen Ländern sehr unterschiedlich. Während in Großbritannien 47 Prozent der Bevölkerung auf ein internetfähiges Handy zugreifen können, sind es in Deutschland nur 33 Prozent.”

Quelle: Internet World Business

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